From Far Away
Wirst du bleiben?

Entfernung und lange Abwesenheit tun jeder Freundschaft Eintrag, so
ungern man es gesteht. Denn Menschen, die wir nicht sehen, wären sie
auch unsere geliebtesten Freunde, trocknen im Laufe der Jahre allmählich zu abstrakten Begriffen aus...
27.9.10 00:03


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I'd search forever just to bring you home.. Give my life for you - You know I'll always come for you

Ich muss gestehen was ich zur Zeit am meisten hasse ist, dass ich so verdammt viel Herz habe. Es fällt mir schwer auf meinem Weg Gefühle einfach auszublenden und so zu tun als würde mich das alles gar nicht berühren.

Und ich fühle mich allein gelassen. Von dem einzigen Menschen, der immer zu mir gehalten hat. Ich weiß nichtmal ob es nicht vielleicht einfach... Besser so ist. Wer kennt das nicht - Man weiß eigentlich genau was man tun sollte. Schließlich hat man schon millionen Male Ratschläge für solche Situationen gegeben - Aber wenn es dann um einen selbst geht, ist das natürlich etwas "ganz anderes!". Das verstehen die anderen dann nicht. Die haben ja alle keine Ahnung.

Ich möchte sein dürfen wer ich bin. Ich möchte lachen und weinen. Ich möchte toben und schreien. Aber stattdessen spiele ich seit vielen Monaten die meiste Zeit einfach nur noch eine Rolle. Weil es fast niemanden mehr gibt, den ich wirklich in meiner Nähe ertrage. Bei dem ich mich wohl fühle oder von dem ich sicher weiß, dass er immer für mich da sein wird. So jemanden gibt es in meinem Leben nicht mehr. 

Ich bin verletzt so sehr enttäuscht worden zu sein und zerstöre mich trotzdem immer wieder selbst, indem ich versuche etwas zu retten, was nicht zu retten ist.
Denn auch Freundschaften müssen gepflegt werden, nicht wahr? Und das von beiden Seiten. Ich kann strampeln so viel ich will.. Dieses Boot kann ich nicht allein ins Ziel fahren.

Manche Dinge sollte man aufgeben. Aber so bin ich einfach nicht. Ich bin für meine Freunde da und ich lasse sie nicht im Stich.. Auch wenn dieser Mensch mir im Moment oft sehr weh tut und auch wenn er nicht für diese Freundschaft zu kämpfen scheint.. So hoffe ich doch, dass noch ein Teil von dem Menschen, den ich so gut kannte, in ihm ist.. Und wenn ich jetzt aufgeben würde.. Dann wäre es, als würde ich all die Jahre einfach wegwerfen.

Vielleicht lohnt es nicht.. Aber ich kann es nicht. Ich kann ihn nicht im Stich lassen.

Gute Nacht.

J.

24.9.10 23:54


Exfreunde und andere Desaster

„Lass uns Freunde bleiben"

 Ich muss zugeben, dass ich die Idee gut fand. Nicht aus Hoffnung oder sowas, das kann ich ganz ehrlich sagen. Es ist nur so, dass dieser Mensch schon lange vor unserer Trennung Teil meines Lebens war. Seit  7 Jahren ist er eigentlich der Einzige, dem ich wirklich von ganzem Herzen vertraue. Oder vertraut habe.

Aber mal ganz ehrlich.. Wer kennt das nicht. Alles könnte so schön sein - Wäre da nicht die neue Freundin vom Ex. Und dann ist es auch noch die, mit der man betrogen und für die man verlassen würde. Prost Mahlzeit!
Aber naiv wie ich bin, bin ich der Meinung, dass es trotzdem funktionieren könnte.

Hätten Männer nur nicht so verdammt wenig RÜCKGRAT.
Ganz ehrlich. Was verlangen wir denn? Ich zumindest verlange nur, dass man ab und an mal etwas unternehmen kann oder dass man sich zumindest fragen kann, wie es dem jeweils anderem geht.

Ich denke nicht, dass Vertrauensprobleme innerhalb einer Beziehung MEIN Problem sein sollten.
Das Freundschaftsangebot kam von ihm, also verlange ich lediglich, dass er hält was er verspricht.

In diesem Sinne

 J.

 

Ich muss erstmal meinen Kopf sortieren.

23.9.10 20:15


„Fallen angels can still fly - And they never lose their smile

Das ist es. Das ist es, was mich seit Jahren prägt und was eine Freundin von mir zu sagen pflegt. Und ist es nicht das, was zählt?
Dass man wieder aufsteht wenn man umgeworfen wird. Dass man trotz allem niemals vergisst zu lächeln.

Was bringt euch zum lächeln?

Ich denke bei mir sind es die absolut kleinen Dinge. Dinge, die andere wahrscheinlich nichteinmal wahrnehmen.
Ich liebe die Zeit, bevor die Welt aufwacht. Alles schläft, nur die Vögel nicht. Irgendwie friedlich. Das bringt mich zum lächeln.
Oder wenn sich ein alter Freund daran erinnert, wie man seinen Kaffee trinkt, obwohl man sich ewig nicht gesehen hat.
Es bringt mich zum lächeln wenn Menschen die ich liebe miteinander Scherzen, sich kabbeln. Oft bin ich bei solchen Kabbeleien ganz vorn mit dabei - Aber es ringt mir dennoch ein Lächeln ab, wenn es klingelt, ich die Tür öffne und zwei meiner Freunde davorstehen und sich gegenseitig aufziehen. Ich muss lächeln, weil es mich glücklich macht zu wissen, dass ich Teil davon bin. Dass sie zu mir gehören und ich zu ihnen.
Lächeln muss ich auch, wenn ich nach einem anstrengenden Tag von meinem Hund umgerannt werde, wenn ich nach Hause komme.
Oder wenn ich eine SMS von einem besonders lieben Menschen erhalte.

Oder manchmal auch einfach nur so.

Zur Zeit plätschert das Leben dahin und es gibt Tage, da würde ich am liebsten sagen "Halt! Ich hab keinen Bock mehr! Pause!" - Eine Pausetaste im eigenen Leben. Es hätte seine Vorteile - Aber wieviel würde man rückblickend verpassen. Man kann schließlich nicht auch das Leben der anderen anhalten.

Ich liebe das Leben und ich hasse es. Viele Menschen sagen, wenn sie die Uhr zurückdrehen könnten, würden sie dies anders machen.. Jenes nicht tun... Und überhaupt... Was hab ich mir nur DABEI gedacht?!

Man sollte das Leben nehmen, wie es kommt. Wie Wellen beim Surfen. Vielleicht hätte man auf das ein oder andere verzichten sollen. Vielleicht hat man Fehler gemacht. Aber dennoch baut das Leben aufeinander auf - Änderst du das eine, änderst du alles. Und wie viele schöne Momente hätte ich nicht erlebt, könnte ich einen Fehler in der Vergangenheit ungeschehen machen.
Und ich denke ohne die Schmerzen der Vergangenheit wäre ich nicht, wer ich heute bin. Und solange es auch nur einen Menschen gibt, der einen liebt, wie man ist - Dann hat es sich gelohnt.

So far.

J.

22.9.10 12:03


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